Berufsbild Sanitärinstallateur

Wasser ist dein Element als Sanitärinstallateur oder als Sanitärinstallateurin. Du zeigst dem kalten Nass mit handwerklichem Geschick und technischem Können wo’s langgeht und schaffst damit Lebensqualität, indem du frisches Wasser ins Gebäude bringst.

Sanitärinstallateure und Sanitärinstallateurinnen sind Spezialisten für Wasser. Deshalb begleitet uns deine zukünftige Arbeit Tag und Nacht. Denn mit dem Verlegen von Wasser-, Abwasser-, Gas- und Druckleitungen sowie mit der Montage von Armaturen und Apparaten weist du dem nassen Element den Weg durch unser Leben. Ob Haushalt, Hygiene oder Wellness, du sorgst mit der Installation und mit den Unterhalts- und Reparaturarbeiten sanitärer Einrichtungen dafür, dass das Wasser jederzeit fliesst. Ausserdem leistest du mit deinem Know-how einen enormen Beitrag ans Energiesparen und für den Umweltschutz.

Damit die Wasserversorgung gesichert ist, legst du schon im Rohbau eines Gebäudes die dafür erforderlichen Wasser- und Abwasserleitungen. Dazu bearbeitest du die Rohre an der Werkbank mit Schraubstock, speziellen Werkzeugen und Maschinen. Sind die Leitungen auf der Baustelle dann erst einmal zugemauert, kümmern sich die Wasserprofis um die Installation von Bade- und Duschwannen, Waschbecken, Armaturen und dergleichen. Schlussendlich wird dank der Arbeit der Sanitärinstallateure und -installateurinnen das verbrauchte Wasser in Kläranlagen abgeleitet, was unseren Alltag hygienisch macht. Dein Beruf wird vorwiegend unter Dach in Neu- und Umbauten ausgeübt, wo du im Zweierteam zusammen mit einem Berufskollegen oder auf einer Baustelle mit Handwerkern aus anderen Bauberufen arbeitest. Es kann vorkommen, dass für einen Einsatz auch grössere Montagegruppen benötigt werden, was diese Tätigkeit noch spannender gestaltet.

Voraussetzung

· Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

· Dauer der Lehre: 3 Jahre
· Praktische Ausbildung: in einem ausführenden Betrieb der Sanitärbranche oder in einem gemischten Betrieb Heizung / Lüftung / Sanitär, ergänzt durch überbetriebliche Kurse
· Berufsschule: 1Tag pro Woche
· Fächer: Berufskunde (Chemie, Physik, Werkstoffkunde, Fachkunde, Informatik, Fachrechnen), Fachzeichnen und Skizzieren, Sprache und Kommunikation, Gesellschaft (Recht, Politik, Wirtschaft, Kultur) und Sport

Berufsmaturitätsschule

Wenn du in der Schule gute Leistungen bringst, kannst du die Berufsmaturitätsschule – kurz BMS genannt – besuchen und die Berufsmatura machen. Dies kannst du aber auch noch nach der Lehre nachholen.

Abschluss

Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als «Sanitärinstallateurin EFZ / Sanitärinstallateur EFZ». Und damit hast du gute Chancen in der Berufswelt oder eine ideale Basis für Weiterbildung.

Quelle Videos und Text:  Wir, die Gebaudetechniker